Am heutigen Montagmittag, 06. Juli wurde die Ortsfeuerwehr Wehmingen gegen 11:45 Uhr auf Nachforderung der Polizei zu einem Kampfmittelfund auf einem Acker nördlich von Wehmingen alarmiert. Ebenfalls alarmiert wurde die Drohneneinheit der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 aus Ahlten.
Vor Ort erfolgte gemeinsam mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen sowie der Drohneneinheit eine Erkundung der Lage. Dabei wurde eine 10,5 Zentimeter Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg festgestellt. Nach Bewertung der Situation entschied der Kampfmittelbeseitigungsdienst, das Kampfmittel aufgrund des Zustands kontrolliert vor Ort zu sprengen.
Zur Vorbereitung der Sprengung unterstützte der Bauhof der Stadt Sehnde die Maßnahmen, indem sogenannte Big Packs rund um das Kampfmittel aufgestellt wurden, um die Auswirkungen der Sprengung zu reduzieren.
Die Ortsfeuerwehr Wehmingen stellte während des gesamten Einsatzes den Brandschutz sicher und unterstützte die Polizei bei der weiträumigen Absperrung des Gefahrenbereichs. Die eingesetzte Drohne lieferte fortlaufend aktuelle Luftbilder des Einsatzortes und trug dazu bei, jederzeit sicherzustellen, dass sich keine Personen im abgesperrten Bereich aufhielten.
Die kontrollierte Sprengung erfolgte gegen 14:45 Uhr ohne besondere Vorkommnisse. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die Absperrungen aufgehoben und der Einsatz beendet werden.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Wehmingen, die Drohneneinheit der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4, der Kampfmittelbeseitigungsdienst sowie die Polizei. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch den Bauhof der Stadt Sehnde. Begleitet wurde der Einsatz vom Stadtbrandmeister sowie dem Bürgermeister der Stadt Sehnde.



