Am Montag und Dienstag waren Ortsfeuerwehren der Stadt Sehnde bei mehreren
Einsätzen im Stadtgebiet gefordert.
Den ersten Einsatz verzeichnete die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Sehnde am Montag,
20. Juli, gegen 16:45 Uhr. In Wassel unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst
bei der schonenden Rettung eines Patienten aus einem Gebäude.
Am Abend gegen 21:10 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Höver zu einer Tierrettung an den
Mittellandkanal alarmiert. Ein Reh war in den Kanal geraten und konnte das Ufer nicht
mehr selbstständig erreichen. Während die Feuerwehr bereits Maßnahmen zur Rettung
des Tieres vorbereitete, gelang es dem Reh aus eigener Kraft, das Gewässer zu
verlassen. Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht mehr erforderlich.
Am Dienstagmorgen, 21. Juli, wurde die Ortsfeuerwehr Höver gegen 06:30 Uhr zu einer
ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb alarmiert. Bei der Erkundung
stellten die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung innerhalb einer Halle fest. Aufgrund
dieser Lage wurde die Alarmstufe erhöht und zusätzlich die Ortsfeuerwehren Bilm, Ilten,
Sehnde und Wassel sowie die Fachgruppe Einsatzleitung Ort alarmiert.
Nach einer umfassenden Erkundung konnte jedoch Entwarnung gegeben werden:
Ursache der Rauchentwicklung war eine starke Staubbildung im Produktionsbereich.
Eine Brandgefahr bestand nicht, sodass für die Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen
erforderlich waren. Die zusätzlich alarmierten Kräfte konnten ihre Anfahrt abbrechen
beziehungsweise den Einsatz zeitnah beenden.
Zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Im Einsatz waren insgesamt die Ortsfeuerwehren Sehnde, Höver, Bilm, Ilten und
Wassel sowie der Rettungsdienst und die Polizei.


