Zehn Einsätze innerhalb von zehn Tagen Bunter Mix aus Einsätzen beschäftigt Sehnder Einsatzkräfte

Von Objektmeldern über einem Brand und auslaufenden Betriebsstoffen bis hin zum Sturmeinsatz. Innerhalb von 10 Tagen arbeiteten die Einsatzkräfte der Sehnder Ortsfeuerwehren verschiedenste Einsätze ab.

Gegen 12:38 Uhr am 29.08.2026 wurden die Einsatzkräfte aus Höver mit dem Gerätewagen Messtechnik nach Hämelerwald bei Lehrte alarmiert, dort sollte ein Bagger eine Gasleitung bei Baggerarbeiten beschädigt haben und Gas ausströmen. Bereits zwei Minuten nach Alarmierung konnte Entwarnung gegeben werden, die Feuerwehr war an der Einsatzstelle nicht erforderlich.

Am Abend gegen 20:55 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde zu einem ausgelösten Objektmelder an der Peiner Straße alarmiert. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Einsatzkräfte angebranntes Essen als Ursache identifizieren und belüfteten den betroffenen Raum. Nach einer halben Stunde konnten die Kräfte wieder einrücken.

Eine weitere Brandmeldeanlage löste am 30.08. gegen 10:47 Uhr an der Peiner Straße aus. Die Sehnder Ortsfeuerwehr kontrollierte das Objekt und konnte keinen Auslösegrund feststellen. Die Anlage wurde zurückgesetzt und an den Betreiber übergeben.

Zum dritten Mal waren die Einsatzkräfte der Sehnder Ortsfeuerwehr am frühen Morgen des 31.08. gefordert. In einer Küche sollte es gebrannt haben, der Brand sei aber bereits gelöscht. Vor Ort konnte angebranntes Essen als Ursache festgestellt werden, der Bereich wurde gelüftet und eine leicht verletzte Person an den Rettungsdienst übergeben.

Am Nachmittag folgte ein weiterer Einsatz. Eine Brandmeldeanlage hatte ausgelöst und rief die Ortsfeuerwehr Höver sowie die Sehnder Drehleiter in die Professor-Plühr-Straße nach Höver. Ein Trupp ging unter Atemschutz ins Objekt vor und konnte Wasserdampf als Auslösegrund feststellen. Der Raum wurde belüftet und die Brandmeldeanlage zurückgestellt. Der Einsatz konnte nach einer halben Stunde beendet werden.

Der Rettungsdienst forderte am 02.09. die Ortsfeuerwehr Ilten zur Tragehilfe nach. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde eine Person schonend aus dem Gebäude in den Rettungswagen getragen.

Gegen 11:17 Uhr am 03.09.2026 wurde die Ortsfeuerwehr Höver zum Schiffsanleger am Ende der Straße „Zum Sportplatz“ alarmiert. 100 Liter Dieselkraftstoff sollten in den Mittellandkanal gelangt sein. Vor Ort bestätigte sich die Lage, bei einem Betankungsvorgang eines Schubverbandes bestehend aus einem Schubbootes und einer mit Sand beladenen Güterschute, war eine unbekannte Menge an Kraftstoff in den Mittellandkanal gelangt. Umgehend wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde mit der Logistikgruppe und dem Boot nachalarmiert, um Ölsperren um den Schubverband auszubringen, welche eine weitere Ausbreitung des Kraftstoffes auf dem Mittellandkanal verhindern sollten. Eine Entsorgungsfirma wurde beauftragt, welche den Kraftstoff von der Wasseroberfläche aufgenommen und entsorgt hat. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr konnten gegen 15:45 Uhr beendet werden. Im Einsatz waren neben den Ortsfeuerwehren Höver und Sehnde die Wasserschutzpolizei, die untere Wasserbehörde und das Wasser- und Schifffahrtsamt.

Während der Einsatz in Höver abgearbeitet wurde, wurden die Kräfte der Ortsfeuerwehren Ilten und Sehnde gegen 14:13 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in Matthias-Wilkening- Weg alarmiert. Ein Brandmelder in der Zwischendecke hatte ohne erkennbaren Grund ausgelöst. Die Anlage wurde zurückgestellt.

Ein weiterer Einsatz arbeiteten die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Rethmar am 04.09. ab. Gegen 15:23 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem umgestürzten Baum alarmiert. Der Baum zerstörte Teile eines Zauns und beschädigte eine Straßenlaterne. Zudem blockierte der Baum die Straße Seufzerallee. Die Einsatzkräfte zersägten den Baum und räumten die Straße frei. Der Einsatz konnte gegen 17:00 Uhr beendet werden.Umgestürzter Baum in Rethmar

Zum zehnten Einsatz wurden die Ortsfeuerwehren Müllingen-Wirringen und Höver mit dem Gerätewagen Messtechnik am 07.09. gegen 10:34 Uhr alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus sollte im Heizungskeller Gasgeruch wahrnehmbar sein. Vor Ort wurde das Gebäude geräumt und der betroffene Bereich mit Messgeräten kontrolliert. Ein Gasaustritt konnte nicht festgestellt werden. Bewohner, die über Übelkeit und Schwindel klagten, wurden dem Rettungsdienst übergeben. Neben der Feuerwehr war der Energieversorger, der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.

Angaben zur Schadenshöhe und zur Ursache können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden.