Einsatzreicher Samstag für die Feuerwehrkräfte in Sehnde

Die Ortsfeuerwehren Ilten und Sehnde haben einen einsatzreichen Samstag, 14. März hinter sich.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde zu einer hilflosen Person hinter verschlossener Tür alarmiert, bereits auf Anfahrt hatte die Person schon selbstständig die Tür geöffnet, sodass kein Eingreifen durch die Feuerwehr erforderlich war. Nur wenige Stunden später um 05:24 Uhr alarmierte die Leitstelle dann erneut die Kräfte aus Sehnde zu einer Bushaltestelle an der Peiner Straße, hier wurde ein brennender Stapel Zeitungen gemeldet. Ein Busfahrer hatte bereits Löschmassnahmen eingeleitet, beim Eintreffen der Einsatzkräfte war auch hier kein weiteres Handeln von Nöten.
Um 17:48 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle die Kräfte aus Ilten und Sehnde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Zentralklinikum. Der Einsatzleiter schickte nach Ankunft umgehend einen Trupp zur Erkundung vor. Schnell konnte die Rückmeldung gegeben werden, dass es sich um eine Fehlalarm handelt.

Doch es sollte nicht die letzte Alarmierung an diesem Abend sein: Bereits um 19:57 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle die Kräfte der Ortsfeuerwehr Ilten. Passanten hatten einen Feuerschein aus den hinter dem Discounter befindlichen Kleingarten gemeldet. Für die ersteintreffenden Einsatzkräfte war der Feuerschein schon vom Weiten sichtbar und musste zügig lokalisiert werden. Einsatzkräfte unter Atemschutz begannen mit den Löschmaßnahmen und bauten eine Riegelstellung* zu den benachbarten Parzellen auf. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen verhindert werden und der Schaden auf eine Gartenlaube eingedämmt werden. Noch während der Löschmaßnahmen wurde erneut die Ortsfeuerwehr Sehnde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. In einem Gewerbekomplex an der Peiner Straße hatte aus unbekannter Ursache ein Brandmelder ausgelöst. Nach dem erfolgreichen zurückstellen konnten die Einsatzkräfte vom letzten Einsatz des Tages wieder einrücken.

*„Eine Riegelstellung ist eine Maßnahme der Feuerwehr zum Schutz benachbarter oder angrenzender Gebäude bei einem Brand. Dabei wird zwischen dem Brandgebäude und den gefährdeten Objekten eine Wasserwand aufgebaut, um eine Brandausbreitung bzw. ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.“