​Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person

Am gestrigen Donnerstagabend gegen 23:41 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person. Die Insassen eines Skodas und der 20 Jährige Fahrer eines Audi A3 befuhren die kommunale Entlastungsstraße welche nördlich von Sehnde entlangführt. Schon vorher sei der 20 Jährige dem Skoda sehr dicht aufgefahren und habe gedrängelt. Als er den Skoda überholen konnte, beschleunigte er auf deutlich über die erlaubten 70 km/h. In einer langgezogenen Kurve kam er dann von der Straße ab und geriet auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite in den Graben. Diesen rutsche er noch etwa 80 Meter entlang, bevor das Auto mit der Front im Erdreich hängen blieb und sich mehrmals überschlug.

Der junge Fahrer konnte sich noch selbst aus dem Auto befreien wurde bei dem Unfall aber schwer verletzt und erlitt unter anderem ein schweres Rasanztrauma*. Er wurde zur Behandlung in die Medizinische Hochschule gebracht. Die alarmierte Ortsfeuerwehr Sehnde klemmte die Autobatterie ab, sicherte die Unfallstelle und leuchtete diese für die Polizei und die Unfallforschung aus. Im Anschluss wurde die Straße noch von Dreck gereinigt, welcher bei dem Unfall auf diese geschleudert wurde. Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Sehnde, die Polizei und der Rettungsdienst.

*Als Rasanztrauma bezeichnet man die Verletzungen aufgrund der Einwirkung hoher Werte kinetischer Energie auf den menschlichen Körper. Die kinetische Energie, die das Trauma verursacht, kann sowohl von der Geschwindigkeit des Körpers selbst als auch von der Geschwindigkeit eines auf den Körper einwirkenden Objektes herrühren, im Moment der Einwirkung werden hohe Beschleunigungs- bzw. Bremswerte erreicht.

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